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JOHANNISCHER CHOR BERLIN e.V.

Geschichte der Anfang Die äußeren Verhältnisse schienen musischem Leben denkbar feindlich, als der Musikpädagoge Willy Stutte im Februar 1949 den "Jugendchor der Johannischen Kirche" gründete. In dieser Zeit kostete schon die Teilnahme an den Proben jeden der jugendlichen Sängerinnen und Sänger aus allen Bezirken unserer zerstörten Stadt manches Opfer und forderte viel Begeisterung. Unter der Leitung von Friedhard Stutte wurden seit 1950 die anfangs auf kirchliche Veranstaltungen beschränkten Auftritte auf Konzerte in sozialen Einrichtungen aller Art erweitert. Geistliche Chormusik und das gleichermaßen gepflegte Volkslied waren schon in dieser Zeit die musikalischen Grundlagen des Chores.

in die Öffentlichkeit Als Siegfried Lehmann 1954, nach dem frühen Tode von Friedhard Stutte den Chor übernahm, gelang der Sprung in die breite Öffentlichkeit. 1956 trat der Chor mit internationalen Volksliedern in Düsseldorf auf, 1957 gastierte der Chor im Konzertsaal der Hochschule für Musik in Berlin und in der Hamburger Musikhalle, 1958 unternahm der Chor seine erste größere Konzertreise durch die Bundesrepublik. Es folgten Reisen nach England, USA, Chile, Brasilien, Argentinien, Schweiz, Italien und Österreich. In den achtziger Jahren gelang es sogar Konzerte in der damaligen DDR sowie zwei Reisen nach Polen und in die CSSR zu realisieren. Siegfried Lehmann formte den Chor in achtunddreißigjähriger Arbeit zu einem Klangkörper, dessen Qualität eine Fülle internationaler Pressestimmen anerkennt. So entwickelte sich unter seiner Leitung auch die Instrumentalgruppe zu einem festen Bestandteil des Chores.

zwei Chöre Mit der Teilung Deutschlands im Jahre 1961 wurde auch der "Johannische Chor Berlin" auseinandergerissen. Während der größere Teil des Chores in West-Berlin unter Leitung von Siegfried Lehmann seine Arbeit fortsetzen konnte, dauerte es in Ost-Berlin bis zum Jahr 1975, dass sich unter der Leitung von Erhard Marek der "Konzertchor der Johannischen Kirche in der DDR" gründen konnte. Bis zur Wende waren Konzerte nur im Rahmen kirchlicher Auftritte möglich. Erst nach 1990 konnte das Ensemble in ganz Deutschland und im benachbarten Ausland als "Kammerchor Berlin Kaulsdorf" gastieren. Internationale Folklore, geistliche Chormusik und traditionelle Weihnachtskonzerte unter Mitwirkung einer Instrumentalgruppe waren die Schwerpunkte der Chorarbeit.

ein Chor Im Herbst 1999 fusionierten beide Chöre. Seit 1992 leitet Jens Lehmann den nun wieder vereinten "Johannischen Chor Berlin".

Das gesamte Ensemble möchte auch weiterhin - so wie es einmal ein Kritiker seiner Zeit formulierte - als völkerverbindender Botschafter über Augen und Ohren zu den Herzen der Menschen verstanden werden.